Qualitätskonstant
In einem modernen und funktionellen Gipsputz steckt mehr, als auf den ersten Blick zu erahnen ist – bei der Verarbeitungssicherheit ebenso wie bei den Nutzungseigenschaften.
Das entscheidende Leistungsplus sind die genau definierten konstanten Zusammensetzungen der verarbeitungsfertigen Trockenmörtel. Jeder Sack und jede Silofüllung weist durch die ausgefeilte Brenntechnik bei den Rohstoffen sowie die Präzision der Misch- und Dosieranlagen eine gleichbleibend hochwertige Qualität auf.
Ausgangsprodukt von MultiGips ist Rohgips (CaSO4·2H2O), der aus Kalziumsulfat und eingelagertem Wasser, dem so genannten Kristallwasser, besteht. Nach dem Zerkleinern wird der Rohgips gebrannt und dabei das eingelagerte Kristallwasser ausgetrieben. Durch die sorgfältige Auswahl und Mischung der Rohstoffe, die genau ausgesteuerten Bedingungen beim Brennen sowie die anschließende Zugabe von Stellmitteln, Zuschlägen und Füllstoffen entstehen die verarbeitungsfertigen MultiGips Werktrockenmörtel für verschiedene Anwendungen.

Auf der Baustelle wird der Trockenmörtel ohne weitere Zusätze allein mit sauberem Wasser von Hand angerührt oder in der Putzmaschine gemischt. Ein Teil des Anmachwassers lagert sich wieder als Kristallwasser in die Gipsstruktur ein. Es entsteht erneut Gips mit der Kalziumformel CaSO4·2H2O.
Ein Teil des Anmachwassers verdunstet beim Austrocknen der Putzschicht und hinterlässt dabei eine Vielzahl von Makroporen. Das Porenvolumen von Gipsputzen liegt in Größenordnungen von 50 bis 65 Volumen-Prozent. Es handelt sich um ein offenporiges Kapillargefüge, das jederzeit so viel Wasser aufnehmen und speichern kann, wie es zum Zeitpunkt des Anmischens enthalten hat.








